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Erstes Kapitel: Der Testlauf

Er machte langsam, ganz behutsam die Augen auf. Er lag in seinem Bett, um ihn herum sirrten die Lichter der EPSL - Lampen. Der Raum war karg eingerichtet:
Wenige Poster von Superstars aus allen Sportarten zierten die weiß gestrichene Metallwand. Ein Schreibtisch, Stuhl, Bett und ein Schrank, das war alles was er brauchte. "Diesen ganzen Schnickschnack brauche ich nicht. So was ist unwichtig.", hatte er seinem Bruder David gesagt als dieser ihm beim dekorieren helfen wollte. 5 Jahre war das nun schon her. 5 lange Jahre, abgeschnitten von seiner Familie und ohne Kontakt zu "normalen Menschen" wie er sie nannte, lebte er nun schon auf der Militärstation "Leviathan". Er vermisste die frische Luft auf der Erde, den Himmel in der Nacht und natürlich das frische Bier. Ach der Himmel! Eine merkwürdige Sache war das mit dem Himmel, früher war er oft in der Nacht aus dem Haus seiner Eltern geschlichen und zu dem See gegangen. Er hatte sich auf das weiche, grüne, vom Wind sanft gestreichelte Gras gelegt und einfach in den Himmel geguckt. Die Sterne, wie sie ihr Licht durch die Galaxie warfen und vielleicht gar nicht mehr existierten. Der Mond, wie er die Erde nachts in das leichte, bläuliche Licht eintauchte und so nah scheint, als könne man ihn anfassen. Und nun war er sogar IM Himmel! Er konnte die Erde vom Weltraum aus sehen, sehen wie die Wolken sich bildeten und auflösten. Auch solche Sachen wie Naturkatastrophen konnte er von der "Leviathan" aus sehen. Den Himmel und Weltraum von der Erde aus fand er immer als etwas besonderes, doch diesen vom Weltraum aus selbst fand er nur die ersten beiden Jahre umwerfend, dann war es normal für ihn. Es war ein Traum für ihn gewesen in den Weltraum zu reisen, dort zu leben. Dann hatte er während seiner Ausbildung im Militärlager die Chance gekriegt, an diesem geheimen Projekt teilzunehmen.
Noch in derselben Sekunde, als ihm diese Frage gestellt wurde, stimmte er ohne zu zögern zu. Auch wenn es den Verlust seiner Privatsphäre und den ständigen Druck der Klaustrophobie bedeutet hatte. Doch das war es ihm wert. Nun war er also da, wo er immer schon sein wollte, doch das große Glücksgefühl hatte aufgehört. Schon vor drei Jahren hatte es aufgehört.
Es war ein schreckliches Ereignis, welches diesen Traum, dieses Glück zerstörte. Doch auch dies war nun vergessen. Er stand auf und zog sich seine Uniform an, wie es jeden Tag der Fall war, ein unendlich scheinendes Prozedere das seinen Glanz längst verloren hatte. Seine Laune hätte heute besonders gut sein sollen, was besonders daran lag, dass es heute soweit war. Heute durften seine Freunde und Familie ihn besuchen kommen. Das erste mal nach 5 Jahren! Was für ein Freudentag. Doch er war heute besonders nachdenklich: Wie würde dieser Tag ablaufen, wie würde seine Familie gestimmt sein, was war alles passiert? Das alles ging ihm nun durch den Kopf. Er ging in das Bad, putzte sich die Zähne und rasierte sich den Bart, den er vor einiger Zeit beschlossen hatte wachsen zu lassen. Nun aber nervte der Bart nur noch. Als er fertig war ging er in den weiten, menschenleeren Gang hinein, drehte sich um und schloss sein Apartment ab. Dazu musste er nur "Schließen" sagen, der Rest erfolgte automatisch: Der DNA Scanner schloss seinen Vorgang ab und die Tür wurde verschlossen. Diese Technik erstaune ihn immer wieder von neuem. " Wenigstens etwas, was dich immer wieder vergnügt" hatte sein Freund Matthew ihm zwinkernd gesteckt, als er ihm seine Gefühle gebeichtet hatte. "Wie recht hattest du doch Matthew", dachte er sich in den Gedanken verloren. So bemerkte er nicht wie sein Vorgesetzter Bradley Carrington mit einem ihm bislang unbekannten Mann im Schlepptau in seine Richtung gingen.



EPSL - Electrical Produced Sun-Light                                  Für die Simulierung eines Tagesanbruch.



Teil 2:
Seine Mutter war in den Jahren doch stark gealtert und wirkte, als hätte sie in den letzten
paar Wochen kein Auge zugekriegt. Sie hatte Augenringe, welche sich deutlich auf dem
doch recht hellen Gesicht abzeichneten. Ausserdem hatten sich viele Falten
auf ihrem Gesicht gebildet, wo doch seine Mutter immer so darauf
geachtet hatte keine zu bekommen. Ihr Lebensstil war deshalb sehr vorblidlich
gewesen, sie war häufig gejoggt, hatte immer Cremes auf ihrem Gesicht gehabt und
besonders hatte sie auf ihre Ernährung geachtet. All dies schien sie über den Haufen
geworfen zu haben, denn ihr Bauch war wirklich viel größer geworden. Die Haare,
die seine Mutter regelmäßig coloriert hatte, wirkten kaputt und hatten eine leicht gräuliche Farbe angenommen. Dies alles war nicht das schlimmste an ihr was Georg aufgefallen
war, nein, sondern die Haltung der einstmals stark und gegen jede Situation gefeit
wirkenden Frau. Sie stand dort  zusammengekauert, hatte eine leicht bucklige
Haltung bekommen und wirkte alles in allem sehr ängstlich und nervös.






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